Kreatives Problemlösen: Deutsche Schüler sind mittelmäßig

© DKJS/K. Bahlmann

Wie kaufe ich ein Bahnticket? Wie stelle ich die Klimaanlage richtig ein? Wer im Alltag des 21. Jahrhunderts gut zurechtkommen möchte, muss solche Fragen beantworten können. Laut einer jetzt veröffentlichten Sonderauswertung der Pisa-Studie 2012 zu kreativem Problemlösen liegen die deutschen Schülerinnen und Schüler im guten Mittelfeld. Aber sie bleiben hinter den Erwartungen zurück. Etwa ein Fünftel der Fünfzehnjährigen erreichte nicht das Basisniveau. Mit dem Ansatz des forschenden Lernens zeigt die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung, wie kreatives Problemlösen in Schulen gefördert werden kann.

„Die Lösung von Alltagsproblemen verlangt heutzutage weit mehr als nur die direkte Anwendung von Schulwissen. Im realen Leben zählt darüber hinaus die Fähigkeit, neue Kenntnisse zu erwerben, Informationen kognitiv zu verarbeiten, Problemsituationen zu verstehen sowie eigenständig nach Problemlösungen zu suchen“, berichtet die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), Herausgeberin der Studie.

Genau diese Erkenntnisse liegen auch dem Ansatz des forschenden Lernens zugrunde. Kinder und Jugendliche werden angeregt, eigene Fragen zu entwickeln und selbst nach Antworten zu suchen. Viele Beispiele aus unseren Programmen finden Sie auf dieser Website.

Beteiligt waren laut OECD rund 85.000 Schülerinnen und Schüler aus 44 Ländern. Spitzenreiter beim problemlösenden Denken sind Singapur, Korea und Japan.

Die ganze Studie können Sie hier nachlesen. 

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